Ein Diamantengarten
6.390,00 €
Elegantes Armband der Belle Époque mit Diamanten in Silber, um 1915
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Description
Weiß leuchtende Armbänder, besetzt mit strahlenden Diamanten, waren die große Leidenschaft des frühen 20. Jahrhunderts. Jede Dame die es sich leisten konnte trug solche Schätze – oft nicht nur einzeln, sondern gleich mehrere davon zu einem strahlenden Arrangement aus purem Luxus an ihrem Handgelenk kombiniert. So kennen wir die Hollywoodstars dieser Jahre auf alten Schwarz-Weiß Aufnahmen, die unsere Vorstellung von der Femme Fatal dieser Jahre bis heute prägen.
Aus dieser Epoche stammt das vorliegende Armband mit etwa 1,21 ct Diamanten. Um einen zentralen Brillanten im Altschliff reihen sich, von zarten Stegen gehalten, weitere große und kleine Diamanten in historischen Schliffen. Teilweise einzeln wie Blüten gefasst, teilweise in deutlich vom Jugendstil inspirierten Blattformen gesetzt, erblühen sie wie ein geheimnisvoller Garten vor unseren Augen. Blau leuchtende Bänder aus Saphiren fügen der Komposition die Ahnung einer zauberhaften Nacht hinzu.
Das Armband ist aus feinem Silber geschmiedet und in früherer Zeit bereits zusätzlich rhodiniert worden. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts war es üblich, Juwelen mit Diamanten aus Silber herzustellen, da Platin und Weißgold noch nicht verfügbar waren. Mit warm funkelndem Gold hingegen wäre der gewünschte Eindruck des kühlen Glanzes nicht zu erreichen gewesen. Um 1915 herum waren dann zwar Schmuckstücke aus Gold mit Platinauflage üblich, aber mitunter blieben einzelne Goldschmiede den alten Techniken treu. Modern und zeittypisch ist jedoch die Verwendung von synthetischen Saphiren für die blau funkelnden Details.
Im Laufe seiner Geschichte wurde das Armand nach Graz in Österreich importiert und neu punziert. Ein unabhängiges Gutachten hat die Qualität der Edelsteine bestätigt.„Glanzleistungen der Technik sind die heutigen synthetischen Steine, die oft selbst vom Fachmann erst nach umständlicher Prüfung von echten Steinen zu unterscheiden sind. Besonders beliebt unter diesen kunstvollen Schöpfungen sind die Spinelle in der Farbe des Aquamarins mit einer bezaubernden Klarheit und Durchsichtigkeit. In echtem Silber gefasst, die Reife der Ringe aus echtem Gold, lösen sie ungeteilte Bewunderung aus!“ (Aus einem Schmuck-Katalog von 1939)
August Verneuil entwickelte 1902 eine zuvor undenkbare Technik zur Züchtung von Edelsteinen im Laboratorium, die die Schmuckwelt des beginnenden Jahrhunderts revolutionierte. Die in eigens dafür entworfenen Apparaturen entstandenen Spinelle waren in der Struktur und Farbe kaum noch von natürlichen Saphiren und Rubinen zu unterscheiden – und wurden ab etwa 1920 zum „dernier cri“, zum „must have“ der Modewelt.
Der Schmuckstein in dem hier vorliegenden Stück ist ein solcher früher syntherischer Spinell, der nach dem neuen Verneuil Verfahren gezüchtet wurde. Seine schöne, intensive Farbe beglückt , sobald der Stein im Lichte funkelt.
| Material: | Ein Diamant im Brillantschliff, ca. 0,37 ct, Feines Weiß (Top Wesselton, G), pi1 Vier kleinere Diamanten im Brillantschliff, 16/16 bzw. Altschliff, zus. ca. 0,40 ct, Feines Weiß (Top Wesselton, G) – Weiß (Wesselton, H), pi1–pi2 72 Diamanten im Rosenschliff, zus. ca. 44 ct, mittlere bis gute Farbe und Reinheit 24 synthetische blaue Saphire, zus. etwa 0,50 ct Silber, rhodiniert Schnapper aus Gold 585/000, entspricht 14 Karat |
| Stempelungen: | Beim Import nach Österreich wurde das Band mit der Grazer Import-Punze mit dem Cockerspaniel und „G4“ für 585/000 Gold, in Gebrauch 1922-2001, in der Schließe und am Seitenteil gestempelt |
| Größe: | Tragelänge 19,2 cm, maximale Breite etwa 1,6 cm |
| Gewicht: | 16,6 g |
| Zustand: | Sehr gut |
| Zertifikat: | Es liegt ein detailliertes unabhängiges Gutachten der Deutschen Gesellschaft für Edelsteinbewertung in Idar-Oberstein vom 16. März 2016 vor. Festgestellter Wiederbeschaffungswert: 7.100 Euro |
| Objekt-Nr.: | 15-2678 |

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