Im Rosenhag
69.890,00 €
Wandelbares antikes Diadem mit Diamanten in Silber, um 1880
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Description
„Die Herrscher tragen Kronen und keine Diademe mehr. Die Diademe sind ausschließlich dem weiblichen Geschlecht zugefallen, ein Attribut der Schönheit und des Luxus. Und wenn sich die Geburtsaristokratinnen auch gern allein berechtigt glauben würden, diesen wirkungsvollsten aller Schmuckgegenstände zu tragen, so können sie es doch nicht hindern, daß jede Millionärin sich nach Belieben auf diese Weise ein Vermögen in die Haare flicht. Die kleidsame Linie, die es über dem Scheitel abgibt, ist zu verlockend, als daß eine Weltdame, die in Salons glänzen will, sie sich könnte entgehen lassen.“
Zu den Glanzstücken der Goldschmiedekunst zählt das Diadem. Es gereichte im letzten Drittel des 19. Jahrhunderts erstmals nicht nur Adeligen zur Zier, sondern auch der zu Wohlstand und Ansehen gelangten Bourgeoisie, wie das obige Zitat aus dem Jahr 1906 bemerkt. Dieser Popularisierung des Diadems haben wir all die wunderbaren Variationen dieses Schmucktypus zu verdanken: Nicht mehr streng an historische Muster gebunden, sondern allein der Schönheit verpflichtet, konnten vielfältige Entwürfe mit zeitgenössischen Einfluss entstehen.
Das hier vorliegende Diadem zeigt eine naturalistisch inspirierte Gestaltung mit plastisch modellierten Wildrosen und feinen Blättern, zwischen denen einzeln gefasste Diamanten wie Blütenköpfe in die Höhe ragen. Ähnliche Blüten kennen wir von den naturalistischen Korsagenbroschen der Jahre um 1880, die duftige Blüten und Bouquets zeigen. Insgesamt sind hier 412 Diamanten von zusammen etwa 18,18 ct zusammengekommen, geformt im Rosenschliff und im kissenförmigen Altschliff (Old Mine Cut). Gefasst sind die Steine zeittypisch in Silber auf einer Verbödung aus rötlichem Gold.
All dieser Luxus ist jedoch nicht ohne einen praktischen Gedanken gestaltet, denn mit wenigen Handgriffen lässt sich das Diadem zu einem Collier umwandeln! Als solches lässt es sich wahlweise mit allen drei Rosen oder nur der größten Rose tragen, auch die Länge ist variabel. Die kleineren Rosen können zudem einzeln zu Ohrringen werden, die große zu einer Brosche. So ist sichergestellt, die kostbaren Diamanten so häufig wie nur möglich tragen zu können. Und auch als Collier war das Schmuckstück ganz auf der Höhe der Mode: Die aufragenden Elemente des Diadems werden zu herabfallenden Fransen, wie sie in Colliers der Zeit um 1880 so beliebt waren.
Das Diadem soll nach Auskunft der vorherigen Besitzer ursprünglich einer Dame aus der schwedischen Industriellenfamilie Nobel gehört haben, deren berühmtestes Mitglied Alfred Nobel war. Es ist wunderbar erhalten und bietet auch außerhalb seiner Funktion als Diadem viele Tragemöglichkeiten. Da es uns ohne seinen ursprünglichen Rahmen erreicht hat, haben wir in unserer Werkstatt einen passenden Rahmen ergänzen lassen.Zitat nach Ada Robert: Diademe, in: Deutsche Goldschmiede-Zeitschrift, 1906, S. 2.
| Material: | 154 Diamanten im Altschliff (Old Mine Cut), zus. etwa 11,78 ct, Feines Weiß (Top Wesselton, G) – Leicht getöntes Weiß (Crystal, J), si – pi 258 Diamanten im Rosenschliff, zus. etwa 6,40 ct, mittlere bis untere Farbe und Reinheit Rötliches Gold 750/000, entspricht 18 Karat Silber |
| Stempelungen: | Auf dem Collierkettchen außen später nachpunziert mit schwedischen Importpunzen für Gold und Silber |
| Größe: | Als Diadem max. etwa 6,5 cm hoch Als Collier mit allen drei Rosen mit den Tragelängen 39,0 cm und 43,0 cm Als Collier mit der großen Rose mit den Tragelängen 36,0 cm und 40,5 cm Die kleinen Rosen als Ohrringe je etwa 4,0 x 2,6 cm (inkl. Brisur) Die große Rose als Brosche 3,8 cm Durchmesser |
| Gewicht: | Insg. 109,4 g |
| Zustand: | Sehr gut, der Rahmen des Diadems in unserer Werkstatt passend nachgeschmiedet, an einer der kleinen Rosen fehlt ein Staubblatt |
| Weiteres: | Lieferung im originalen antiken Etui |
| Zertifikat: | Lieferung mit Zertifikat |
| Objekt-Nr.: | 17-1394 |

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